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Aktuelles

Ablauf einer Feuerbestattung

Ablauf einer Feuerbestattung

Noch vor einigen Jahrzehnten war die Erdbestattung die am häufigsten gewählte Bestattungsart in Deutschland. Doch in den letzten Jahren hat sich dieser Fakt geändert. In vielen deutschen Städten werden heute mehr Feuerbestattungen als Erdbestattungen durchgeführt als Beisetzungen in einem Sarg vorgenommen. 

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Trauer zur Weihnachtszeit

Die Weihnachtszeit ist für viele Menschen das Fest, an dem die gesamte Familie zusammen kommt. In einigen Familien ist dies schon seit langem Tradition. Zu dieser Zeit des Jahres fällt es Menschen so besonders schwer, wenn ein Familienmitglied im abgelaufenen Jahr verstorben ist. 

Trauer zur Weihnachtszeit

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Kosten des Totenscheins

Kosten Totenschein

Um den Tod einer Person offiziell festzustellen, muss ein Arzt den Toten untersuchen. Dabei spricht man von der so genannten Leichenschau. Hierbei werden vom Arzt grundlegende Lebenszeichen aber auch mögliche Todesursachen untersucht. Nach dem Feststellen des Todes wird ein Totenschein erstellt.

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Wer bekommt den Nachlass?

Testamente regeln den Nachlass einer verstorbenen Person. Allerdings nutzen laut einer Studie des Deutschen Instituts für Altersvorsorge weniger als die Hälfte aller Deutschen ein Testament, um den Verbleib des Vermögens zu regeln. Dadurch kann es zu Problemen bei der Aufteilung und Verwaltung des Nachlasses kommen.

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Die Feuerbestattung

Als Feuerbestattung versteht man das Beisetzen von Verstorbenen in einer Urne. Der Beisetzung geht hierbei die Einäscherung voraus. Diese wird auch als Kremation oder Kremierung bezeichnet. Bei der Verbrennung wird der Leichnam mit einem Sarg im Krematorium verbrannt. Hierfür werden nur Särge verwendet, die ausschließlich aus Holz bestehen - ohne Hilfsmittel wie Nägel oder Schrauben. In modernen Krematorien ist es auch möglich, neutrale Stoffe wie Pappe als Material für den Sarg zu verwenden. Für eine Feuerbestattung müssen bestimmte Vorschriften eingehalten werden. Dazu zählt, dass der Verstorbene zu Lebzeiten eine schriftliche Erklärung über die Art der Bestattung abgegeben haben muss. Bei unerwartet plötzlichen Todesfällen können auch Ehepartner, Vater, Mutter, Tochter oder Sohn diese Erklärung abgeben. Eine weitere Vorschrift ist, dass der Leichnam zweimal ärztlich untersucht werden muss. Diese Maßnahme ist notwendig, um mögliche Fehler bei der ersten Untersuchung auszuschließen. Die Kremierung findet in einem so genannten „Muffelofen“ statt, der auf ca. 900 Grad Celsius aufgeheizt wird. Insgesamt dauert dieser Vorgang ca. 90 Minuten, wobei die Zeit in Abhängigkeit zu der Körpermasse und dem Wassergehalt des Leichnams variieren kann. Nach der Einäscherung verbleibt lediglich ein kleiner Teil der ursprünglichen Körpermasse. Metallische Überreste wie Gold werden gefiltert und in der Regel vom Bestatter für gemeinnützige Zwecke gespendet. Die verbleibende Asche wird dann in eine Aschekapsel gefüllt und verschlossen. Auf der Kapsel wird zusätzlich der Krematoriumsname, der Name des Verstorbenen, der Geburtstag des Verstorbenen, Todestag, Einäscherungstag und die Identifizierungsnummer eingraviert. Die Urne wird dann einem Urnengrab oder in einer Mauernische auf dem Friedhofsgelände beigesetzt. Auf einigen Friedhöfen ist auch das Verstreuen der Asche im Rahmen einer anonymen Beisetzung möglich. In Deutschland ist es nicht erlaubt, Urnen nicht beizusetzen und zum Beispiel mit in die eigene Wohnung zu nehmen.