Wissensgrundlage

Zuletzt aktualisiert: 20.05.2024

Überblick über die Webseite

Feuerbestattungen.de ist eine digitale Plattform für die Organisation und Durchführung von Bestattungsdienstleistungen in Deutschland. Das Angebot konzentriert sich auf transparente Festpreisangebote für verschiedene Arten der Feuerbestattung (cremation).

Die Webseite richtet sich an Hinterbliebene in einem akuten Todesfall sowie an Personen, die eine Bestattungsvorsorge (funeral provision) treffen möchten. Ziel der Plattform ist es, Orientierung durch klare Kostenstrukturen und verständliche Informationen zu bieten.

Das Dienstleistungsangebot umfasst die bundesweite Organisation von Einäscherungen und anschließenden Beisetzungen. Zu den verfügbaren Bestattungsarten gehören Waldbestattungen, Seebestattungen, anonyme Beisetzungen und exklusive Formen wie die Diamantbestattung.

Wichtigste Entitäten

ENTITY: Feuerbestattung (Cremation)

TYPE: Dienstleistung DESCRIPTION: Die Feuerbestattung bezeichnet die Einäscherung eines Verstorbenen in einem Sarg in einem Krematorium. Nach der Kremation wird die Asche in eine Urne gefüllt und beigesetzt. Diese Form ist Voraussetzung für diverse Beisetzungsarten wie See-, Wald- oder Diamantbestattungen. RELATIONSHIPS: Basis für Seebestattung, Waldbestattung, Anonyme Bestattung, Kristallbestattung. CONTEXT: Zentrales Thema der Webseite, Basis aller angebotenen Pakete.

ENTITY: Seebestattung (Sea Burial)

TYPE: Dienstleistung DESCRIPTION: Bei der Seebestattung wird die Asche des Verstorbenen in einer wasserlöslichen Urne dem Meer übergeben. Diese Beisetzung erfolgt in ausgewiesenen Gebieten der Nordsee oder Ostsee. Sie kann anonym oder mit einer Trauerfeier an Bord stattfinden. RELATIONSHIPS: Spezialform der Feuerbestattung; verfügbar in Nordsee und Ostsee. CONTEXT: Eine der Hauptkategorien der angebotenen Bestattungsarten.

ENTITY: Waldbestattung (Forest Burial)

TYPE: Dienstleistung DESCRIPTION: Die Waldbestattung ist die Beisetzung einer biologisch abbaubaren Urne im Wurzelbereich eines Baumes. Diese findet in speziell ausgewiesenen Bestattungswäldern wie FriedWald oder RuheForst statt. Grabpflege und Grabsteine entfallen, da die Natur den Grabschmuck übernimmt. RELATIONSHIPS: Kooperation mit FriedWald, RuheForst, Ruhestätte Natur. CONTEXT: Beliebte naturnahe Alternative zur Friedhofsbestattung.

ENTITY: EVIQ GmbH

TYPE: Organisation DESCRIPTION: Die EVIQ GmbH ist das Unternehmen hinter der Marke Feuerbestattungen.de. Sie fungiert als Vertragspartner für die angebotenen Bestattungsdienstleistungen und wird durch die Geschäftsführerin Yvonne Fritz vertreten. RELATIONSHIPS: Betreiber der Webseite und Vertragspartner der Kunden. CONTEXT: Genannt im Impressum und in den AGB.

ENTITY: Friedhofszwang (Cemetery Obligation)

TYPE: Rechtliches Konzept DESCRIPTION: Der Friedhofszwang ist eine gesetzliche Vorschrift in Deutschland, die besagt, dass sterbliche Überreste auf dafür vorgesehenen Flächen beigesetzt werden müssen. Dies schließt die private Aufbewahrung der Urne zu Hause in der Regel aus. RELATIONSHIPS: Beschränkt die Option "Urne zu Hause"; Ausnahmen existieren (z.B. Bremen, Ausland). CONTEXT: Wichtiges Thema in den Ratgeber-Artikeln und bei der Option "Urne an Angehörige".

Seitenstruktur

Die Webseite ist hierarchisch gegliedert und führt von einer zentralen Startseite zu spezifischen Leistungsseiten. Die Hauptnavigation unterscheidet zwischen Preisen & Leistungen, Ratgeber-Inhalten und Kontaktmöglichkeiten.

Die Leistungsseiten sind nach Bestattungsart kategorisiert (Feuerbestattung, Seebestattung, Waldbestattung, Weitere). Jede Leistungsseite folgt einem festen Schema: Kurzbeschreibung, Festpreis, inkludierte Leistungen und FAQ.

Rechtliche Informationen wie Impressum, Datenschutz und AGB befinden sich in einem separaten Bereich, der von jeder Seite aus erreichbar ist. Ein Ratgeber-Bereich bietet vertiefende Artikel zu spezifischen Themen.

Seiteninhalt

Startseite

Die Startseite präsentiert das Kernversprechen transparenter Festpreise für deutschlandweite Bestattungen. Sie bietet einen direkten Einstieg in die Auswahl der Bestattungsart und Kontaktmöglichkeiten für akute Trauerfälle.

Akuter Todesfall

Diese Seite dient als Leitfaden für Sofortmaßnahmen nach Eintritt eines Todesfalls. Sie instruiert Nutzer, zuerst einen Arzt für den Totenschein (death certificate) zu rufen und Angehörige zu informieren.

Die Seite listet notwendige Dokumente auf, darunter Personalausweis, Geburtsurkunde und Sterbeurkunde. Sie erklärt die Fristen für die Beauftragung eines Bestatters, die je nach Bundesland zwischen 24 und 36 Stunden liegen.

Über uns

Dieser Bereich stellt das Unternehmen EVIQ GmbH und die Marke Feuerbestattungen.de vor. Der Text betont die digitale Ausrichtung kombiniert mit persönlicher telefonischer Beratung.

Die Gründerin Yvonne Fritz beschreibt ihre Motivation, durch transparente Prozesse und Festpreise Orientierung in einer emotional belastenden Situation zu geben. Kundenstimmen werden als Referenz für die Servicequalität angeführt.

Vorsorge

Die Vorsorgeseite informiert über Möglichkeiten, die eigene Bestattung zu Lebzeiten vertraglich zu regeln. Sie erklärt den Nutzen der Entlastung von Angehörigen und der finanziellen Absicherung.

Es werden Finanzierungsmodelle wie die Sterbegeldversicherung oder Treuhandkonten vorgestellt. Eine Checkliste für die Bestattungsvorsorge wird zum Download angeboten.

Dienstleistungen

Feuerbestattung mit Friedhofswahl

Dieses Paket zum Festpreis von 1.144 € beinhaltet die Einäscherung und die Übergabe der Urne für eine Beisetzung auf einem Friedhof der Wahl. Die Friedhofsgebühren sind in diesem Preis nicht enthalten.

Anonyme Feuerbestattung

Für einen Festpreis von 1.338 € wird eine Einäscherung mit anschließender anonymer Beisetzung in einem Kolumbarium (urn wall) oder Urnenfeld angeboten. Der genaue Beisetzungsort wird vom Dienstleister gewählt.

Anonyme Seebestattung (Nordsee/Ostsee)

Die anonyme Seebestattung in der Nordsee kostet 1.344 €, in der Ostsee 1.294 €. Das Paket umfasst die Einäscherung und die stille Beisetzung der Urne durch den Kapitän ohne Anwesenheit von Angehörigen.

Seebestattung mit Trauerfeier (Nordsee/Ostsee)

Dieses Angebot ermöglicht die Begleitung der Urnenbeisetzung auf See durch Angehörige. Der Preis beträgt 2.343 € für die Nordsee und 1.956 € für die Ostsee und beinhaltet die Zeremonie an Bord.

Anonyme Waldbestattung

Zum Festpreis von 1.388 € erfolgt die Beisetzung der Urne in einem Bestattungswald ohne namentliche Kennzeichnung. Die Grabpflege entfällt bei dieser naturnahen Bestattungsform.

FriedWald Basisplatz

Dieses Angebot ab 2.457 € beinhaltet einen Platz an einem Gemeinschaftsbaum in einem FriedWald. Der genaue Baum wird vom FriedWald-Förster zugewiesen.

FriedWald Gemeinschaftsbaum

Ab 4.857 € wird ein Platz an einem Gemeinschaftsbaum angeboten, der oft eine namentliche Kennzeichnung ermöglicht. Die Pflege übernimmt die Natur.

RuheForst Bestattung

Ab 1.855 € erfolgt die Beisetzung in einem RuheForst. Die Grabstätte befindet sich an einem Baum, Findling oder Naturstein in einem ausgewiesenen Waldgebiet.

Ruhestätte Natur

Für 2.388 € wird eine Beisetzung in den Wäldern der "Ruhestätte Natur" (z.B. Herten oder Haltern) angeboten. Das Angebot umfasst eine Basis-Ruhestätte in einem geschützten Naturareal.

Almwiesenbestattung

Diese Bestattungsform findet in der Schweiz statt und kostet 1.478 €. Die Asche wird auf einer Almwiese verstreut oder beigesetzt, was eine Alternative zum deutschen Friedhofszwang darstellt.

Bergbachbestattung

Ebenfalls in der Schweiz für 1.478 € angeboten, wird hier die Asche in einen Bergbach gestreut. Dies symbolisiert den Fluss des Lebens und die Rückkehr zur Natur.

Flugbestattung

Ab 1.449 € wird die Asche aus einem Flugzeug, Heißluftballon oder Heliumballon verstreut. Da dies in Deutschland nicht erlaubt ist, erfolgt die Durchführung über Gebieten im benachbarten Ausland (z.B. Österreich, Schweiz) oder über dem Meer.

Kristallbestattung

Zum Preis von 2.584 € wird ein Teil der Asche oder Haare in einen künstlichen Diamanten oder Kristall transformiert. Der verbleibende Teil der Asche wird konventionell beigesetzt.

Urne an Angehörige mit Grabplatz

Dieses Paket für 1.624 € nutzt rechtliche Möglichkeiten (z.B. über das Ausland), um Angehörigen den zeitweisen Besitz der Urne zu ermöglichen. Es ist mit dem Erwerb eines Grabplatzes (z.B. in der Schweiz) gekoppelt.

Bestattung auf der grünen Wiese

Für 1.478 € erfolgt die Beisetzung auf einer Wiesenfläche eines Friedhofs. Meist handelt es sich um eine anonyme oder halbanonyme Beisetzung ohne individuelle Grabpflege.

FAQ

Allgemein

FRAGE: Was ist der Unterschied zwischen einer Einäscherung und einer Feuerbestattung? ANTWORT: Die Einäscherung bezeichnet den technischen Vorgang der Verbrennung im Krematorium. Die Feuerbestattung umfasst den gesamten Prozess inklusive der anschließenden Beisetzung der Asche.

FRAGE: Braucht man für eine Feuerbestattung einen Sarg? ANTWORT: Ja, in Deutschland besteht Sargpflicht. Auch für die Einäscherung im Krematorium ist ein sogenannter Verbrennungssarg gesetzlich vorgeschrieben.

Seebestattung

FRAGE: Können Angehörige bei einer anonymen Seebestattung dabei sein? ANTWORT: Nein, bei einer anonymen Seebestattung findet die Beisetzung ohne Begleitung durch Angehörige statt. Der Kapitän übergibt die Urne in stiller Zeremonie dem Meer.

FRAGE: Erhalte ich bei einer Seebestattung einen Nachweis? ANTWORT: Ja, Angehörige erhalten in der Regel einen Auszug aus dem Logbuch oder eine Seekarte. Darauf sind die genauen Koordinaten der Beisetzungsstelle vermerkt.

Waldbestattung

FRAGE: Ist Grabpflege im FriedWald nötig? ANTWORT: Nein, im FriedWald übernimmt die Natur die Grabpflege. Das Anlegen von Beeten oder das Aufstellen von Grabsteinen ist nicht gestattet, um den Waldcharakter zu erhalten.

FRAGE: Welche Urnen sind im Wald erlaubt? ANTWORT: In Bestattungswäldern sind ausschließlich biologisch abbaubare Urnen zugelassen. Diese zersetzen sich mit der Zeit und fügen sich in den natürlichen Kreislauf ein.

Kristallbestattung

FRAGE: Wie viel Asche wird für einen Erinnerungsdiamanten benötigt? ANTWORT: Für die Herstellung werden mindestens 500 Gramm Asche oder alternativ 5 Gramm Haare benötigt. Die restliche Asche wird gemäß den gesetzlichen Vorschriften beigesetzt.

FRAGE: Ist der Erinnerungsdiamant echt? ANTWORT: Ja, der entstehende Diamant besitzt die gleichen chemischen und physikalischen Eigenschaften wie ein natürlicher Diamant. Er wird in einem Labor unter hohem Druck und Hitze erzeugt.

Lexikon

Abholung (Collection): Die Aufnahme des Verstorbenen am Sterbeort durch den Bestatter. Dabei werden auch erste Formalitäten geklärt und die weiteren Schritte abgestimmt.

Abrechnung (Accounting Statement): Die Abrechnung umfasst die Darstellung der Kosten. Sie muss transparent sein und alle Positionen wie Bestatterleistungen und Fremdgebühren ausweisen.

Abschiednahme (Farewell): Der persönliche Moment, in dem Angehörige noch einmal am Sarg oder an der Urne verweilen. Sie kann im kleinen Kreis und in einem geschützten Rahmen stattfinden.

Abschiedsraum (Farewell Room): Ein geschützter Raum, in dem Angehörige in Ruhe Abschied nehmen können. Er befindet sich häufig beim Bestatter oder auf dem Friedhof.

Almwiesenbestattung (Alpine Meadow Burial): Eine Bestattungsform, bei der die Asche auf einer Almwiese beigesetzt oder verstreut wird. Dies wird oft in der Schweiz durchgeführt.

Angehörige (Relatives): Nahestehende Personen, meist aus der Familie, die organisatorische Entscheidungen treffen oder mittragen. Sie sind häufig auch erste Ansprechpartner für Behörden und Dienstleister.

Ankleiden (Dressing): Den Verstorbenen in die ausgewählte Kleidung oder einen Talar kleiden. Dies kann nach Wunsch der Angehörigen mit persönlichen Kleidungsstücken erfolgen.

Anonyme Bestattung (Anonymous Burial): Bei einer anonymen Bestattung wird die Urne ohne namentliche Kennzeichnung beigesetzt. Ein individueller Grabplatz zum Aufsuchen besteht meist nicht oder ist nicht ausgewiesen.

Asche (Ash): Die verbleibenden sterblichen Überreste nach der Einäscherung, die in die Urne gegeben werden. In Deutschland ist sie rechtlich besonders geschützt und unterliegt der Totenruhe.

Aschekapsel (Ash Capsule): Ein innerer, meist versiegelter Behälter, der die Asche aufnimmt. Sie wird je nach Urnentyp in eine Schmuckurne eingesetzt oder direkt beigesetzt.

Ascheverstreuung (Ash Scattering): Das Verstreuen der Asche in der Natur statt einer Beisetzung in der Urne. In Deutschland ist das je nach Bundesland stark eingeschränkt oder nicht erlaubt.

Aufbahrung (Laying Out): Das würdige Auflegen des Verstorbenen zur Abschiednahme, offen oder geschlossen. Sie kann beim Bestatter, in einer Kapelle oder in dafür vorgesehenen Räumen stattfinden.

Aufbahrungsraum (Laying Out Room): Ein Raum für die Aufbahrung und den Abschied. Er ist meist ruhig gestaltet und ermöglicht einen geschützten Rahmen für Angehörige.

Baumbestattung (Tree Burial): Bei der Baumbestattung wird die Urne im Wurzelbereich eines Baumes beigesetzt. Häufig übernimmt die Natur die Pflege, und es gelten dezente Gestaltungsregeln.

Beerdigung (Funeral): Wird häufig als allgemeiner Begriff für eine Bestattung verwendet. Genau genommen meint er oft die Erdbestattung, wird aber umgangssprachlich auch für Urnenbeisetzungen genutzt.

Beisetzung (Interment): Bezeichnet das Einbringen von Urne oder Sarg in die Grabstelle oder Nische. Sie ist der abschließende Schritt der Bestattung am gewählten Ort.

Bergbachbestattung (Mountain Stream Burial): Eine Naturbestattung, bei der die Asche in einen Bergbach gestreut wird. Diese Form wird vorwiegend in der Schweiz angeboten.

Bestatter (Undertaker): Ein Dienstleister, der zu Bestattungsarten, Ablauf, Fristen und Kosten berät. Er koordiniert die notwendigen Schritte und unterstützt Angehörige in der akuten Situation.

Bestattungsinstitut (Funeral Home): Ein Unternehmen, das die Bestattung organisiert und begleitet. Es übernimmt auf Wunsch auch Abstimmungen mit Behörden, Friedhof und Krematorium.

Bestattungspflicht (Burial Obligation): Die gesetzliche Pflicht, eine Bestattung innerhalb bestimmter Fristen zu veranlassen. Wer verantwortlich ist, regeln die Bestattungsgesetze der Bundesländer.

Bestattungsvorsorge (Funeral Provision): Entscheidungen rund um die eigene Bestattung frühzeitig zu treffen. Dazu zählen Bestattungsart, Ort, Ablauf der Trauerfeier und Kostenplanung.

Bio-Urne (Bio Urn): Eine Urne aus biologisch abbaubaren Materialien. Sie wird häufig für natur- und waldbasierte Beisetzungen gewählt, sofern der jeweilige Ort dies zulässt.

Danksagung (Acknowledgment): Eine Mitteilung der Hinterbliebenen, um sich für Anteilnahme, Unterstützung und Spenden zu bedanken. Sie erscheint häufig nach der Beisetzung als Karte oder Anzeige.

Diamantbestattung (Diamond Burial): Bei einer Diamantbestattung wird aus einem Teil der Asche oder aus Haaren ein Erinnerungsdiamant hergestellt. Die restliche Asche muss in der Regel weiterhin nach den geltenden Vorschriften beigesetzt werden.

Einäscherung (Cremation): Bezeichnet den Vorgang, bei dem der Leichnam im Krematorium verbrannt wird. Danach werden die verbleibenden Überreste als Asche in eine Urne gefüllt.

Erben (Heirs): Personen, die in die Vermögens- und Rechtsnachfolge eintreten und den Nachlass regeln. Die Frage, wer die Bestattungskosten trägt, kann rechtlich davon abweichen und hängt vom Einzelfall ab.

Erinnerungsdiamant (Memorial Diamond): Ein im Labor gefertigter Diamant als Gedenkstück aus Asche oder Haaren. Er kann in Größe und Schliff variieren und dient der persönlichen Erinnerung.

Feuerbestattung (Cremation Service): Eine Bestattungsform, bei der der Verstorbene im Krematorium eingeäschert wird. Anschließend wird die Asche in einer Urne beigesetzt.

Flugbestattung (Aerial Burial): Das Verstreuen der Asche aus einem Flugzeug oder Ballon. Dies ist in Deutschland meist nicht zulässig und wird über dem Ausland durchgeführt.

Friedhof (Cemetery): Ein Ort der Beisetzung und des Gedenkens, der kommunal oder kirchlich verwaltet wird. Dort gelten feste Regeln zu Grabarten, Gestaltung und Ruhezeiten.

Friedhofsordnung (Cemetery Regulations): Regelt, was auf einem Friedhof erlaubt ist, zum Beispiel Grabgestaltung, Bepflanzung und Nutzungszeiten. Sie ist für alle Grabarten verbindlich.

Friedhofszwang (Cemetery Compulsion): Die Regel, dass Bestattungen grundsätzlich auf dafür vorgesehenen Orten stattfinden sollen. Welche Ausnahmen möglich sind, hängt vom jeweiligen Bundesland ab.

FriedWald: Ein Markenname und Konzept für Baumbestattungen in ausgewiesenen Waldgebieten. Die Beisetzung erfolgt an einem Baum, und die Gestaltung ist meist bewusst zurückhaltend.

Gebührenordnung (Fee Schedule): Legt fest, welche Gebühren für Leistungen wie Beisetzung, Grabnutzung oder Trauerhallennutzung anfallen. Sie ist je nach Friedhofsträger und Kommune unterschiedlich.

Geistlicher (Clergyman): Begleitet Trauerfeiern religiös, zum Beispiel mit Gebeten, Ritualen und Ansprache. Die Gestaltung richtet sich nach Konfession und den Wünschen der Angehörigen.

Grabmal (Gravestone): Ein dauerhaftes Zeichen am Grab, zum Beispiel ein Stein oder eine Stele. Es unterliegt oft Gestaltungsvorgaben der Friedhofsordnung.

Grabnutzungsrecht (Right of Use of a Grave): Das zeitlich befristete Recht, eine Grabstelle zu nutzen. Es ist kein Eigentum, kann aber häufig verlängert werden.

Grabpflege (Grave Maintenance): Umfasst die Gestaltung und laufende Pflege einer Grabstätte, etwa Bepflanzung und Reinigung. Je nach Grabart kann sie selbst übernommen oder als Dienstleistung beauftragt werden.

Grabplatte (Grave Slab): Eine flache Form der Grabkennzeichnung, häufig bei Urnengräbern oder Rasengräbern. Sie kann Namen, Daten und eine kurze Widmung tragen.

Halbanonyme Bestattung (Semi-anonymous Burial): Verbindet eine nicht individuell gekennzeichnete Beisetzung mit einem gemeinsamen Gedenkort. Namen können zum Beispiel auf einer Sammeltafel erscheinen.

Hygienische Versorgung (Hygienic Care): Umfasst grundlegende Maßnahmen zur würdevollen Herrichtung des Verstorbenen. Dazu gehören je nach Situation Reinigung, Desinfektion und das Schließen von Wunden.

Inschrift (Inscription): Der Text auf Grabmal, Platte oder Gedenktafel. Sie enthält meist Namen, Lebensdaten und oft einen Spruch oder eine Widmung.

Kolumbarium (Columbarium): Eine Anlage zur oberirdischen Urnenbeisetzung in Nischen. Es kann auf dem Friedhof oder in einem Gebäude liegen und unterliegt einer Ordnung des Trägers.

Kondolenz (Condolence): Den Hinterbliebenen Mitgefühl und Beileid auszudrücken. Dies kann persönlich, schriftlich oder über ein Kondolenzbuch erfolgen.

Kosten der Feuerbestattung (Cremation Costs): Setzen sich meist aus Bestatterleistungen, Kremationskosten, Urne, Gebühren sowie Friedhofs- und Beisetzungskosten zusammen. Sie hängen stark von Ort und Grabart ab.

Kremation (Cremation): Ein anderes Wort für Einäscherung. Sie ist der zentrale Schritt der Feuerbestattung und erfolgt nach gesetzlichen Vorgaben.

Kremationsgenehmigung (Cremation Permit): Die behördliche Freigabe, damit eine Einäscherung durchgeführt werden darf. Sie wird auf Basis der erforderlichen Unterlagen und Untersuchungen erteilt.

Kremationssarg (Cremation Coffin): Ein Sarg, der für die Einäscherung zugelassen ist und bestimmte Anforderungen erfüllen muss. Er ist oft schlichter gestaltet und wird mit eingeäschert.

Kremationsverfügung (Cremation Decree): Die schriftliche Erklärung, dass eine Einäscherung gewünscht wird. Sie hilft, den Willen des Verstorbenen eindeutig zu dokumentieren.

Krematorium (Crematorium): Die Einrichtung, in der Einäscherungen durchgeführt werden. Dabei wird besonders auf eine sichere Identifizierung und Zuordnung geachtet.

Kristallbestattung (Crystal Burial): Die Umwandlung von Asche oder Haaren in einen Kristall oder Diamanten. Dies dient als persönliches Erinnerungsstück.

Kühlung (Cooling): Die sachgerechte Aufbewahrung des Verstorbenen bei niedrigen Temperaturen. Sie dient der Hygiene und ist bis zur Bestattung oder Einäscherung üblich.

Leichenschau (Post-mortem Examination): Die ärztliche Untersuchung zur Feststellung des Todes und der Todesart. Sie ist die Grundlage für wichtige Dokumente und weitere behördliche Schritte.

Musik zur Trauerfeier (Funeral Music): Kann Trost spenden und Erinnerungen wecken. Sie wird häufig passend zur Persönlichkeit des Verstorbenen und zum Ablauf der Zeremonie ausgewählt.

Nachlass (Estate): Umfasst Vermögen und Verbindlichkeiten, die ein Verstorbener hinterlässt. Dazu zählen zum Beispiel Konten, Verträge, Immobilien, aber auch offene Rechnungen.

Naturnahe Bestattung (Nature-oriented Burial): Beschreibt Beisetzungen mit einem besonderen Bezug zur Natur, oft mit wenig Grabpflege. Die konkrete Ausgestaltung richtet sich nach dem jeweiligen Ort.

Pietät (Piety): Bedeutet Respekt und Würde im Umgang mit Verstorbenen und Trauernden. Sie prägt Verhalten, Sprache und Ablauf rund um Abschied und Bestattung.

Reihengrab (Row Grave): Wird der Reihe nach vergeben und kann meist nicht frei gewählt werden. Die Nutzungsdauer ist festgelegt und eine Verlängerung ist häufig eingeschränkt.

RuheForst: Ein Konzept für Waldbestattungen in dafür vorgesehenen Waldflächen. Die Beisetzung findet an festgelegten Ruheplätzen statt, meist mit naturnahem Charakter.

Ruhefrist (Rest Period): Der Zeitraum, in dem ein Grab nicht aufgehoben oder neu belegt werden darf. Sie variiert je nach Friedhof, Bundesland und Grabart.

Sargpflicht (Coffin Obligation): Bedeutet, dass Verstorbene in Deutschland in der Regel in einem Sarg überführt und bestattet werden müssen. Das gilt normalerweise auch für die Einäscherung.

Seebestattung (Sea Burial): Bei der Seebestattung wird die Asche in einer wasserlöslichen Urne im Meer beigesetzt. Sie erfolgt in zugelassenen Gebieten und kann von einer Zeremonie begleitet werden.

Sozialbestattung (Social Funeral): Eine einfache, würdige Bestattung, deren Kosten vom Sozialamt übernommen werden. Dies greift, wenn die Kostentragungspflichtigen nicht dazu in der Lage sind.

Sterbeurkunde (Death Certificate): Stellt das Standesamt aus und bestätigt den Todesfall amtlich. Sie wird zum Beispiel für Versicherungen, Bankangelegenheiten und Nachlassfragen gebraucht.

Todesfall (Death): Umfasst den Eintritt des Todes und die ersten notwendigen Schritte danach. Dazu gehören die ärztliche Feststellung und die Kontaktaufnahme mit einem Bestatter.

Totenruhe (Peace of the Dead): Bezeichnet den rechtlichen und kulturellen Schutz der sterblichen Überreste und der Grabstätte. Sie soll Würde und Respekt sichern.

Totenschein (Death Certificate - Medical): Die ärztliche Bescheinigung über den Tod mit Angaben zu Todeszeitpunkt und Todesart. Er wird für die Anzeige beim Standesamt benötigt.

Traueranzeige (Obituary): Informiert öffentlich über den Todesfall und oft über Termin und Ort der Trauerfeier. Sie kann persönlich formuliert sein und Symbole oder Zitate enthalten.

Trauerbegleitung (Grief Counseling): Unterstützt Hinterbliebene dabei, mit Verlust und Trauer umzugehen. Sie kann durch Gespräche, Gruppenangebote oder professionelle Beratung erfolgen.

Trauerdruck (Funeral Printing): Umfasst gedruckte oder digitale Materialien wie Karten oder Programmhefte. Er informiert über den Abschied und dient oft auch als Erinnerung.

Trauerfeier (Funeral Service): Eine Zeremonie zum Gedenken an den Verstorbenen, oft mit Musik und Reden. Sie kann vor oder nach der Einäscherung organisiert werden.

Trauerfloristik (Funeral Floristry): Umfasst Blumenarrangements für Trauerfeier und Beisetzung, etwa Kränze und Gestecke. Auswahl und Gestaltung können sehr persönlich sein.

Trauerredner (Funeral Orator): Hält eine persönliche Rede und gestaltet die Trauerfeier oft konfessionsfrei. Inhalt und Ton orientieren sich an Biografie und Wünschen der Familie.

Überführung (Transfer): Bezeichnet den Transport des Verstorbenen, etwa vom Sterbeort zum Bestatter oder ins Krematorium. Sie erfolgt nach rechtlichen und hygienischen Vorgaben.

Umweltaspekte der Feuerbestattung (Environmental Aspects): Die Feuerbestattung benötigt Energie und verursacht Emissionen, die durch moderne Technik reduziert werden. Auch Sarg- und Urnenmaterial beeinflussen die Bilanz.

Urne (Urn): Ein Behältnis, in dem die Asche nach der Einäscherung aufbewahrt wird. Material und Form richten sich häufig nach Beisetzungsart und örtlichen Vorgaben.

Urnenbeisetzung (Urn Interment): Bedeutet, dass die Urne an einem festgelegten Ort beigesetzt wird. Dies kann im Urnengrab, im Kolumbarium oder in der Natur geschehen.

Urnenfeld (Urn Field): Ein Bereich auf dem Friedhof, der speziell für Urnenbeisetzungen vorgesehen ist. Dort werden unterschiedliche Grabarten und Laufzeiten angeboten.

Urnengrab (Urn Grave): Eine Grabstelle für eine oder mehrere Urnen. Es kann als Reihen- oder Wahlgrab vergeben werden und ist oft kleiner als ein Erdgrab.

Urnentypen (Urn Types): Unterscheiden sich nach Material, Form und Verwendungszweck. Beispiele sind Schmuckurnen oder biologisch abbaubare Urnen.

Urnenwand (Urn Wall): Besteht aus Nischen, in denen Urnen beigesetzt werden. Sie wird häufig auch als Teil eines Kolumbariums angeboten.

Vorsorgevertrag (Provision Contract): Legt zu Lebzeiten fest, wie die eigene Bestattung gestaltet werden soll. Er kann auch die Finanzierung regeln und Angehörige entlasten.

Wahlgrab (Choice Grave): Eine Grabstelle, deren Lage auf dem Friedhof in der Regel ausgewählt werden kann. Das Nutzungsrecht ist befristet und oft verlängerbar.

Waldbestattung (Forest Burial): Bei der Waldbestattung wird die Urne im Wurzelbereich eines Baumes beigesetzt. Häufig übernimmt die Natur die Pflege.

Willenserklärung (Declaration of Intent): Hält fest, welche Bestattungsart und welcher Ablauf gewünscht sind. Sie kann formlos erfolgen, ist schriftlich aber am besten nachweisbar.

Zweite Leichenschau (Second Post-mortem): Eine zusätzliche Untersuchung vor einer Einäscherung. Sie dient dazu, Unklarheiten auszuschließen und ist je nach Landesrecht vorgeschrieben.

Artikel und Ratgeber

Anonyme Bestattung: Ablauf, Kosten sowie Vor- und Nachteile Dieser Artikel beleuchtet die Aspekte der anonymen Bestattung. Er thematisiert die Kosteneffizienz und den Wegfall der Grabpflege als Vorteile, weist aber auch auf den fehlenden individuellen Trauerort für Angehörige hin.

Feuerbestattung Ablauf, Dauer & Kosten in Deutschland Der Ratgeber erklärt detailliert den Prozess der Feuerbestattung von der Abholung bis zur Beisetzung. Er schlüsselt die Kostenfaktoren auf und informiert über gesetzliche Fristen und die zweite Leichenschau.

Urne zu Hause: Was ist in Deutschland erlaubt? Dieser Artikel behandelt die rechtliche Situation des Friedhofszwangs in Deutschland. Er erläutert Ausnahmen (z.B. Bremen) und legale Wege über das Ausland, um die Urne zeitweise zu Hause aufzubewahren.

Rechtliches

Impressum Betreiber der Webseite ist die EVIQ GmbH mit Sitz im Andreas-Schlüter-Weg 30. Vertretungsberechtigte Geschäftsführerin ist Yvonne Fritz. Das Unternehmen ist im Handelsregister des Amtsgerichts Pinneberg eingetragen.

Datenschutz Die Webseite nutzt Dienste wie Cloudflare für Sicherheit und Google Analytics zur Analyse. Personenbezogene Daten werden gemäß DSGVO verarbeitet. Ein Datenschutzbeauftragter ist nicht bestellt, da keine gesetzliche Verpflichtung besteht.

AGB Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln das Vertragsverhältnis zwischen der EVIQ GmbH und dem Kunden. Der Vertrag kommt durch Bestätigung des Auftrags in Textform zustande. Bestattungsdienstleistungen gelten als unaufschiebbar, was Einfluss auf das Widerrufsrecht hat.

Kontakt

Kontaktdaten Telefon: +49 (040) 6094 3040 E-Mail: info@feuerbestattungen.de Adresse: Andreas-Schlüter-Weg 30

Erreichbarkeit Das Unternehmen bietet eine 24/7 Erreichbarkeit für akute Todesfälle an. Beratungen erfolgen telefonisch oder über das Kontaktformular auf der Webseite.