Kolumbarium

Kolumbarien heutiger Zeit haben kaum noch etwas mit dem eigentlichen Ursprung zu tun. Aus dem Lateinischen stammend bedeutet das Wort „columbarium“ ins Deutsche übersetzt etwa „Taubenschlag“. Heute sind Kolumbarien große Urnenwände, die einzig durch die kleinen Urnennischen noch an einen Taubenschlag erinnern könnten. Kolumbarien werden auf immer mehr Friedhöfen errichtet und erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.

Geschichte des Kolumbariums

Schon aus dem antiken Griechenland ist das Aufbewahren von Asche verstorbener Personen als kultureller Brauch überliefert. Zum Gedenken an Verstorbene hat man diverse Behältnisse mit Asche gefüllt und langfristig ausgestellt. Auch im römischen Imperium wurden Urnen verziert und gestaltet. Anschließend stellte man diese Urnen in kolumbarien-ähnlichen Gruften aus. Zu Zeiten der Christianisierung wurden Erdbestattungen zur einzig möglichen Beisetzungsart für Christen. Der Grund hierfür liegt im Glauben an das Paradies und die Wiedergeburt. Dafür ist der unversehrte Körper beizusetzen. In der heutigen Zeit sehen aber auch viele Christen das Verbrennen des Leichnams nicht mehr so kritisch.

Verbreitung der Kolumbarien

Heute findet man Kolumbarien auf der ganzen Welt. Auch auf deutschen Friedhöfen sind diese Urnenwände immer öfter zu erblicken. In die einzelnen Nischen, die sowohl verschlossen als auch mit einer Steinplatte verschlossen sein können, finden Urnen mit der Asche verstorbener Personen Platz. Im Regelfall weisen kleine Tafeln an den Nischen auf die dort bestatteten Personen hin. Die Nachfrage von Urnenbeisetzungen in Kolumbarium wächst stetig.

 

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